Die Verladung (englisch: Loading) ist der letzte physische Schritt im Lager: Versandfertige Packstücke, Paletten oder Behälter werden auf das Transportfahrzeug gebracht und an den Frachtführer übergeben. Mit der abgeschlossenen Verladung endet die Verantwortung des Lagers – umso wichtiger ist eine lückenlose Dokumentation.
Ablauf einer kontrollierten Verladung
- Bereitstellung: Sendungen werden je Tour oder Relation in Bereitstellungszonen an der Rampe gesammelt.
- Ladekontrolle: Beim Verladen wird jedes Packstück gescannt – so ist belegt, dass die richtige Sendung vollständig auf dem richtigen Fahrzeug ist.
- Ladungssicherung: Die Ladung wird gegen Verrutschen gesichert; bei palettierter Ware gehören Wickelfolie, Leergutkontrolle und Lastverteilung dazu.
- Übergabe: Frachtbrief oder Ladeliste werden quittiert; Abweichungen und Vorbehalte werden dokumentiert.
- Abschluss: Mit der Verladebestätigung bucht das System den Warenausgang und meldet die Sendung als „unterwegs”.
Typische Fehlerquellen
Vertauschte Paletten auf benachbarten Touren, vergessene Packstücke in der Bereitstellungszone, fehlende Verladenachweise bei Reklamationen – fast alle Verladefehler entstehen, wenn ohne Scannerkontrolle „nach Sicht” verladen wird.
Ein Warehouse Management System schließt diese Lücke: Es lässt nur Packstücke der richtigen Tour zu, meldet Unvollständigkeit sofort und erzeugt den Verladenachweis automatisch.