Verladung

Englisch: Loading Prozesse

Die Verladung (englisch: Loading) ist der letzte physische Schritt im Lager: Versandfertige Packstücke, Paletten oder Behälter werden auf das Transportfahrzeug gebracht und an den Frachtführer übergeben. Mit der abgeschlossenen Verladung endet die Verantwortung des Lagers – umso wichtiger ist eine lückenlose Dokumentation.

Ablauf einer kontrollierten Verladung

  1. Bereitstellung: Sendungen werden je Tour oder Relation in Bereitstellungszonen an der Rampe gesammelt.
  2. Ladekontrolle: Beim Verladen wird jedes Packstück gescannt – so ist belegt, dass die richtige Sendung vollständig auf dem richtigen Fahrzeug ist.
  3. Ladungssicherung: Die Ladung wird gegen Verrutschen gesichert; bei palettierter Ware gehören Wickelfolie, Leergutkontrolle und Lastverteilung dazu.
  4. Übergabe: Frachtbrief oder Ladeliste werden quittiert; Abweichungen und Vorbehalte werden dokumentiert.
  5. Abschluss: Mit der Verladebestätigung bucht das System den Warenausgang und meldet die Sendung als „unterwegs”.

Typische Fehlerquellen

Vertauschte Paletten auf benachbarten Touren, vergessene Packstücke in der Bereitstellungszone, fehlende Verladenachweise bei Reklamationen – fast alle Verladefehler entstehen, wenn ohne Scannerkontrolle „nach Sicht” verladen wird.

Ein Warehouse Management System schließt diese Lücke: Es lässt nur Packstücke der richtigen Tour zu, meldet Unvollständigkeit sofort und erzeugt den Verladenachweis automatisch.